Einparken (18.6.2012)

Juni 30th, 2012 von administer

Von Benidorm zum Hafen Calpe

In Calpe hatten wir die Idee, Liegeplatzgebühren einzusparen. Im Fischerhafen sind wir sicher willkommen. Calpe ist am Mittelmeer ein bedeutender Fischerhafen, mit Fischfabrik, Fischauktion, Fischhalle – und natürlich einer grossen Fischflotte. Wir kamen etwas spät, alle waren vom Fang zurück und kein Platz war mehr frei. Ganz hinten in der Ecke, da war noch eine kleine Lücke, knapp 15 m. GALEB misst etwa 12 m, könnte reichen. Ein prüfender Blick von Skipper Andras, ein aufmunterndes Wort von Markus, und Andreas hat den Kat sozusagen „quer“ eingeparkt. Eine bravouröse Leistung! Seither hat die „Handbreit“ eine neue Bedeutung; hinten und vorne…

Eingeparkt

Anschliessend Stadtbummel, ein Besuch der Fischauktion – vollelektronisch, wie unser Schiff, und da noch nicht müde, ein Ausflug auf die Steilklippe „Ifach“ mit traumhaftem Naturschutzgebiet, steilem Gebirgspfad, nur bedingt badelatschengeeignet.

Fisch am laufenden Band

Vorwiegend festes Schuhwerk

(Markus)

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Benidorm (17.6.2012)

Juni 28th, 2012 von administer

Von San Juan de Alicante zum Hafen Benidorm

Wie bestimmt der gewissenhafte Kartograf die Position und Art eines Leuchtfeuers?
Er macht direkt daneben das Boot fest und sieht sich die Sache aus der Nähe genau an.

An der Hafenmauer

Kein Zweifel, dieses hier ist grün.
Und es ist ausnahms- und netterweise auch noch für die Übernachtung geeignet.

Für entspanntere Träume hilft noch eine Spezialfenderung.

Ab-Stand statt An-Stand

 

(Andreas)

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Video repariert

Juni 26th, 2012 von administer

Vielen Dank für die Hinweise, dass unser bislang einziges Video auf Himbeerblau nicht mehr verfügbar war. Unsere Ankunft in Horta am 28.5.2009 ist ab sofort wieder als bunt bewegter Tonfilm zu erleben. Zur Ansteuerung desselben bitte die Kalenderfunktion rechts benutzen.
(Wolfgang)

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OpenSeaMap (16.6.2012)

Juni 26th, 2012 von administer

Von Alicante zum Ankern in San Juan de Alicante

Das www.openseamap.org Projekt hat zum Ziel, eine freie Seekarte und Informationen für Skipper zu schaffen. Dazu ist Jeder herzlich eingeladen, Daten beizusteuern und mitzuwirken. Der zutrunde liegende „Crowd-Sourcing“ Gedanke ist ja Vielen seit Wikipedia und OpenStreetMap nicht mehr unbekannt.
Eine der besonders spannenden Fragen: wie kommen die Tiefeninformationen in die Seekarte?
Auf unserem Törn wollen wir auch über solche Themen reden. Also nicht nur über die klassischen Fragen: was kochen wir heute? Wo ist es am schönsten? Wann legen wir ab?

Team-Galeb-2012

OpenSeaMap – Team Galeb 2012

(Andreas)

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Crewwechsel in Alicante (15.06.2012)

Juni 20th, 2012 von administer

In Alicante ging nun die über die letzten 2 Wochen durch viele schöne gemeinsame Eindrücke zusammengewachsene 7-köpfige Crew von Bord und ich bleibe allein zurück. Ist auch mal eine interessante Erfahrung, alleine an Bord zu sein…

Burg mit Galeb-Blick IMG_20120616_124952c

Am Freitag bekomme ich wieder Gesellschaft. Markus, Cornelia und Joachim werden mit mir zusammen zu den Balearen segeln. Alle sind schon – direkt oder indirekt – mit dem OpenSeaMap-Projekt in Berührung gewesen, hierüber hat sich diese Crew gefunden.

Unser hochkomplexer Plan ist es, solange an der spanischen Küste von Alicante weiter nach Nordosten zu segeln, bis der Wind endlich paßt und uns die Überfahrt zu den Balearen ermöglicht.

(Andreas)

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Surfen am Stock

Juni 8th, 2012 von administer

wem ist schon klar, was alles passieren muss, damit schließlich diese Zeilen hier auf seinem heimischen PC lesbar werden?
Natürlich braucht es ein mitteilsames Crewmitglied, das sich bemüßigt fühlt, ein paar seiner Eindrücke mit anderen teilen zu wollen und auch noch den Impuls verspürt, diese niederzuschreiben.

Damit dieses Crewmitglied überhaupt physisch und psychisch dazu in der Lage ist, schriftstellerisch tätig zu werden, muss es mit ausreichend Nahrung versorgt werden. Das ist eigentlich gar nicht so schwierig und auch in Gibraltar (bzw. La Linea) gelang es uns innerhalb von 2 Stunden mehr Lebensmittel und Getränke zu kaufen, als ein Mensch tragen kann. Nur gut, dass das Tragen für unsere bewährten zwei City-Roller und die Sackkarre zum Job gehört.

Sind nun alle Voraussetzungen erfüllt, so dass Essen in Literatur transformiert werden kann, beginnt die eigentliche Herausforderung. Wie kommt das Ganze nun ins Internet?
Das war in Portugal eigentlich recht einfach: man kauft einen Mobil-UMTS-Internet-USB-Surf-Stick mit einem Prepaid-Tarif, stöpselt das Ding an den Bord-PC und ist mit der Welt verbunden.

Wie im restlichen Europa, teilt sich auch in Spanien eine handvoll Mobilfunkkonzerne den Markt der mobilen Internet-Versorgung. Also fuhren zwei Crewmitglieder am Vormittag guten Mutes los, um ein Surfgerät für die spanische Hemisphäre zu erstehen, während sich der andere Teil der Crew um die Lebensmitteleinkäufe kümmerte. Und tatsächlich: die einschlägigen Läden aller (konkurrierenden?) Mobilfunkanbieter waren in der Innenstadt präsent. Bei Movistar (Telefonica) hatten wir schon am Tag zuvor in einem anderen Laden erfahren, dass es dort einen Surfstick gebe. Natürlich schauten wir dann noch bei Vodafone und Orange vorbei, um mal zu sehen, wie weit es mit konkurrierenden Angeboten her ist. Wer weiß, wie undurchsichtig die Angebote der angeblich so arg um den Kunden bemühten Konzerne sind, wird verstehen, dass wir das Gespräch mit den spanischen Verkäufern gerne mit „Do you speak English“ zu eröffnen pflegten. Leider ist praktisch in allen Fällen die Antwort eine Verneinung. Durch allerlei Griffe in die Trickkiste der menschlichen Kommunikation konnten wir dann in vier der besuchten Läden herausfinden, dass das gewünschte und beworbene Produkt, nämlich ein Internet-Prepaid-Tarif nicht vorrätig war. Vielleicht manana. Ich kann nur vermuten, dass in den kleinen Läden kein Lagerplatz für die riesigen Verpackungen der winzigen SIM-Karten ist…
Bei Orange stießen wir dann auf einen sympathischen Mitarbeiter, der sogar Englisch und ein wenig Deutsch sprach. Ein Italiener, wie sich dann herausstellte. Wir waren so begeistert, dass wir trotz der von ihm ehrlicherweise eingeräumten Netzabdeckungsnachteile kaufen wollten. Unsere Begeisterung schlug jäh in lange Gesichter um, als er uns erklärte, dass wir hierzu einen Reisepass vorlegen müssten. Personalausweis dürfe er nicht akzeptieren.
Also gingen wir wieder zur Konkurrenz, diesmal aber in eine etwa 1.5km entfernte Shopping-Mall (Carrefour), in die wir verwiesen wurden. Weit, aber dank der City-Roller keine unüberwindbare Entfernung.

Das Szenario bei den dort üppig vertretenen Mobilfunkanbietern bestätigte die bisherigen Erfahrungen und wir kamen aus dem Kopfschütteln und Staunen, gepaart mit angestrengtem Lachen und Lamentieren nicht mehr heraus.
Die Supermarktkette selbst bietet auch ein Prepaid-Internet an. Der nurspanischsprechende Mitarbeiter dort erklärte uns, dass der bescheidwissende Kollege nach der Siesta wieder da ist und auch neue Surf-Sticks mitbringen werde. Da es inzwischen fast 15:00 Uhr war, mussten wir nur noch eine gute dreiviertel Stunde totschlagen.

Diese nutzten wir dann zum Einkaufen der verbliebenen Positionen auf unserem Einkaufszettel und Wolfgang nahm dann dankenswerter Weise ein weiteres Mal die Reise mit dem City-Roller auf sich, um endlich gegen Abend siegreich gegen Siesta und Ignoranz mit der Internet-Versorgung zum Boot zurückzukehren.

Inzwischen erfuhren wir von einem österreichischen Wahlspanier, dass es bei manchen Anbietern auch vorkommt, dass plötzlich nach einigen Tagen ein Prepaid-Guthaben grundlos weg ist. Will man das über die angeblich kostenlose Hotline klären, so geht das logischerweise nicht, weil ja das Guthaben weg ist…

Es ist wohl besser, Aktionär statt Kunde bei den Mobilfunkkonzernen zu sein, denn für erstere gibt es oft über 10% Dividende, eine Traumrendite. Abzocke ist halt ein lohnendes Geschäftsmodell und die wertvolle Zeit der Kunden eine billige Ressource…

(Andreas)

 

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Neues Trampolin

Juni 8th, 2012 von administer

Die GALEB hat jetzt ein neues Trampolin – in Schwarz mit gummierten Bändchen, die nur wenig elastisch sind und ein völlig neues Liegegefühl bieten. Viel Mühe hat´s gekostet aber das Ergebnis ist einfach – ähhm… „geil“ 🙂

Dank und viele Grüße nach Portugal an unseren Freund Olli von der ZEN.

(Wolfgang)

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Gibraltar

Juni 7th, 2012 von administer

Nach dem gemütlichen Mittags-Frühstück an Bord gehen wir zu Fuß nach Gibraltar. Dabei können wir jetzt die fast endlos erscheinende Autoschlange sehen, deren Hupkonzert schon seit den frühen Morgenstunden auf dem Boot zu hören war. Es sind die Wartenden vor der spanisch-britischen Grenze, die den Grenzbeamten vermutlich ihren Unmut über die lange Wartezeit akustisch mitteilen in der Hoffnung auf schnellere Abfertigung. Nachdem Andi sich auf spanischer Seite gegen den Hungertod abgesichert hat, – vermutlich war ihm bekannt, dass die Spanier des Öfteren in der Geschichte versuchten, die Bevölkerung von Gibraltar auszuhungern – überqueren wir zu Fuß die Grenze mit Passkontrolle entern wir auf der britischen Seite Pauls Minivan, in dem er uns die Sehenswürdigkeiten von Gibraltar zeigt. Übrigens fahren die Briten hier auf der richtigen Seite.

Zunächst fahren wir über die dem Meer zugewandte Ost-Seite des Felsens an die Kante Europas mit dem Leuchtturm von Gibraltar. Von hier aus ist Afrika nur noch 14 km entfernt und mit bloßem Auge sichtbar.

Anschließend geht’s weiter auf den Gipfel, wo wir bereits auf die berühmten schwanzlosen Affen treffen. Da sie wild leben, soll man sie nicht selbst berühren, weil die Gefahr groß ist, dass man dann „vom Affen gebissen“ wird, was Andi leider am eigenen Leib erfahren musste.

Milena freut sich über die Äffchen, die auf ihrer Schulter herumturnen – bis es ihr zu nass wird…

Es geht weiter zu der Burg der Mauren und dann zur Besichtigung der sehr beeindruckenden Tropfsteinhöhle (St. Michaels-Höhle), in der auch eine Tribüne für Konzerte eingerichtet ist.

Die nächste Station ist der Stollen der „Great Seage“, der großen Belagerung (1779-1783). Man kann hier 200 Meter dieses militärischen Stollens besichtigen. Lebensgroße Figuren und Geschütze aus der damaligen Zeit sowie Texttafeln und führen uns anschaulich in die Zeit der „Großen Belagerung“.

Jetzt fährt uns Paul hinunter in die Stadt, wo er vor der Kathedrale der heiligen Dreifaltigkeit sein Salär entgegennimmt und sich verabschiedet. Wir erkunden die Touristenmeile (main street) mit vielen Läden und die Parallel-Straße (irish town) mit den irischen Pubs. In allen Schaufenstern hängt die britische Flagge mit dem Bild der Queen anlässlich ihres diamantenen Kronjubiläums.

Auf dem Platz vor den „Casemates“, einer Stadtmauer mit Läden, machen wir. Als uns die Füße weh tun von dem vielen Laufen, das wir als Bootsfahrer schon gar nicht mehr gewohnt sind, gehen wir wieder zurück über die Landebahn und die britisch-spanische Grenze nach La Ligna und von dort zu unserem Boot.

(Michael)

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