Schule an Bord

Oktober 3rd, 2008 von GALEB

…mal was anderes.
Zum Beispiel haben Felix und ich freie Wahl, wie viel Zeit wir für welches Fach aufwenden. Dafür müssen wir uns ziemlich zusammenreißen, dass wir nicht schönere Sachen machen wie schwimmen, Musik hören oder lesen. Es ist aber sehr angenehm, dass wir nicht wie zu Hause früh aufstehen müssen. Ich habe schon meine erste Eins geschrieben, bevor die Schule in Deutschland überhaupt losging. Aber was ich am besten finde: wir können beim Lernen in der Mittagshitze zwischendurch eine Kleinigkeit Essen oder
trinken. Meistens erledigen wir die Schule in Häfen oder Buchten weil es nicht so schaukelt. Es ist schwer, sich zu konzentrieren, weil Milena alles, was sie tolles gemacht hat, erzählen muss. Deshalb stecken wir uns Ohropax in die Ohren und damit der Wind nicht umblättert, klemmen Wäscheklammern an den Buchecken. Ich glaube wir kommen ganz gut zurecht und ich hoffe, dass wir die Aufnahmeprüfung gut hinter uns bringen, wenn wir zurück kommen.

(Moritz)

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