Kultur

April 2nd, 2010 von administer

Unser Segelfreund Rudi von der NIEJE LEEV hat schon mehrmals einhand (also weitgehend alleine an Bord) den Globus umrundet. Aus den vergangenen Jahrzehnten kann er immer spannende Geschichten erzählen. An einem gemeinsamen fröhlichen Abend in Portugal, wo er und sein Schiff derzeit neben der GALEB gestrandet sind, brachte er beispielsweise folgendes Kleinod zu Gehör, das der Welt nicht vorenthalten werden darf:

In Brasilien


Bei einer Störung in Brasilien

Blieb ich kurz hängen in ihren Familien

Die Schwester hatte schon zwei Gören

Die Mutter war stets am Handy zu hören

Die Nichten waren auch nicht zu jung zum Zum

Aber ich war viel zu dumm


Verlor mein Herz an Jaqueline

Das schob mich auf die schiefe Schiene

Von ihren Liebreiz und der Leidenschaft

War mein Verstand hinweg gerafft

Und weil Brasiliens Armut groß

War ich für Jaquelin das große Los


Wenn die Familien nur nicht so viele Leute hätten

Soll ich denn ganz Brasilien retten?

Und die Moral von der Geschicht:

Leinen los – auf ein neues Gedicht.

(Rudi Arp, 2004, Salvador do Bahia – NIEJE LEEV)

Heute habe ich mit Rudi telefoniert und lauter gute Nachrichten erhalten:

  • Rudi geht es prima,
  • sein Boot ist schon fast im Wasser
  • auch an unserer GALEB geht endlich was voran.

Allen treuen Besuchern unsere Seite wünschen wir frohe Osterfeiertage!

(Wolfgang)

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